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Dr. Hermann Kues: "Fürsprache und Respekt ermöglichen pflegebedürftigen Menschen ein Leben in Würde"

Ausgabejahr 2008
Erscheinungsdatum 14. Januar 2008

Homepage mit Tipps und Informationen zur Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen frei geschaltet.

"Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen zu unterstützen, das heißt für mich: Hilfe und Pflege im Alter würdevoll gestalten. Schon jetzt setzen bundesweit zahlreiche Einrichtungen und Organisationen die Charta um. Sie erschließen damit auch das enorme Potential, das der Bereich der Pflege hilfsbedürftiger Menschen für den Arbeitsmarkt besitzt - damit gewinnen alle Seiten." Mit diesen Worten gab der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, in Berlin das Startsignal für die symbolische Zeichnung der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen.

Unter www.pflege-charta.de können sich ab sofort Institutionen, Verbände aber auch Einzelpersonen informieren, die Charta symbolisch zeichnen und gleichzeitig deutlich machen, wie sie selbst die Charta umsetzen. Bei der Charta handelt es sich um einen Rechtekatalog und Leitfaden, der Kriterien menschenwürdiger Hilfe und Pflege definiert. Er fasst Grund- und Sozialrechte zusammen und gibt wichtige Impulse dafür, wie diese Rechte bezogen auf die Lebenssituation hilfe- und pflegebedürftiger Menschen angewendet werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei Werte wie Würde, Selbstbestimmung und Respekt. Grundlage der Charta ist die Arbeit des "Runden Tisches Pflege".

Anlässlich der ersten bundesweiten Fachtagung zur Umsetzung der Charta rief Kues vor mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern alle Akteure im Bereich Pflege zur Unterstützung der Charta auf. "Die meisten Institutionen leisten bereits jetzt hervorragende Arbeit. Vielerorts wird die Charta schon umgesetzt, etwa in Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten oder Pflegeschulen. Das macht Mut und ist ein gutes Vorbild für andere, sich aktiv daran zu beteiligen, hilfe- und pflegebedürftigen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen", so der Parlamentarische Staatssekretär weiter.

Das Deutsche Zentrum für Altersfragen hat, gefördert vom Bundesfamilienministerium, eine Leitstelle Altenpflege eingerichtet, die die Verankerung der Charta unterstützt. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.dza.de bzw. leitstelle-altenpflege(at)dza.de. Weitere Informationen zur Hilfe und Pflege älterer Menschen finden Sie auf dieser Homepage.

Info-Telefon: 0180-222-00-32

6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent aus dem Mobilfunknetz

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