Fürsprache und Respekt: Erste bundesweite Fachtagung und Internetauftritt zur Pflege-Charta
Ausgabejahr 2008
Erscheinungsdatum 25. März 2008
Das Interesse an der Pflege-Charta hält auch 2008 an: Am 14. Januar diskutierten rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der ersten bundesweiten Fachtagung Praxisbeispiele und erste Erfahrungen zur "Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen". Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erklärte zur Eröffnung der Veranstaltung: "Die Charta zu unterstützen, das heißt für mich: Hilfe und Pflege im Alter würdevoll gestalten. Schon jetzt setzen bundesweit zahlreiche Einrichtungen und Organisationen die Charta um. Sie erschließen damit auch das enorme Potenzial, das der Bereich der Pflege für den Arbeitsmarkt besitzt - damit gewinnen alle Seiten".
Der Parlamentarische Staatssekretär gab zugleich das Startsignal für die symbolische Zeichnung der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen. Er unterschrieb ebenfalls die Charta und rief alle Akteurinnen und Akteure zur Unterstützung auf: "Die meisten Institutionen leisten bereits jetzt hervorragende Arbeit. Vielerorts wird die Charta schon umgesetzt, etwa in Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten oder Pflegeschulen. Das macht Mut und ist ein gutes Vorbild für andere, sich aktiv daran zu beteiligen, hilfe- und pflegebedürftigen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen", so Dr. Kues. Er schaltete zugleich die neue Webseite www.pflege-charta.de frei, auf der sich alle interessierten Institutionen, Verbände und Einzelpersonen über Ziele und Inhalte der Charta informieren können.


